Digitale Lösungen im Tourismus sind bereits ein MUSS

 

Nicht nur der Alltag is heute ohne schwer zu bestreiten, auch unterwegs auf Reisen oder im Urlaub kann auf das mobile Internet keinesfalls mehr verzichtet werden.

 

Die Welt des Reisens hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Das Stichwort lautet "Digitalisierung". Neben den Millennials, also der Generation die um die Jahrtausendwende geboren wurde, spielt das Internet auch bei den Senioren eine immer größer werdende Rolle. Sowohl beim Buchen einer Reise als auch im Urlaub selbst. 

 

Bereits 68% der Senioren in Deutschland nutzen mobiles Internet, wie eine Studie aus Deutschland des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zeigt [1]. Des weiteren zeigt diese Altersgruppe den größten Zuwachs bei der Nutzung von Internet. Bei den 60 - 69 Jährigen ist der Prozentsatz, nach einer starken Steigerung 2008 und 2010, heute auf bereits 80% gestiegen und bei den über 70 jährigen auf immerhin 45%, im Zeitraum von 2001 bis 2018. Da die Altersgruppe der Senioren immerhin einen Gesamtanteil von 21% an der Gesamtbevölkerung in Deutschland ergibt, ist es nicht verwunderlich wie beachtlich diese Fakten sind [2].

 

Bei einer Studie von Emporia, bei der 1000 Bürger über 65 Jahren befragt wurden, besaßen 85% der Teilnehmer ein Smartphone und sprachen vor allem über die Wichtigkeit der Messenger-Dienste [3]. Durch diese bekommen sie die Möglichkeit mehr am Leben ihrer Familie teil zu nehmen. Oftmals besteht kein regelmäßiger Kontakt zwischen den Großeltern und den jüngeren Generationen, durch die Nutzung von Messenger-Diensten können nun völlig unkompliziert Bilder, Videos oder Sprachnachrichten versendet werden. Auch umgekehrt freuen sich die jüngeren Generationen über den intensiveren Kontakt und immerhin 59% der Enkel lassen somit ihre Großeltern regelmäßig an ihrem Leben teilhaben.

 

Besonders beliebt bei den älteren Generationen sind neben Messenger-Diensten, die Navigation und Taxidienste. Diese geben den Senioren ein Gefühl der Mobilität und der Selbstständigkeit.

 

"Geleitet durch diese neuen Freiheitsgefühle haben diese Wandlungen auch Auswirkungen auf das Reiseverhalten dieser Altersgruppe. Die ständige Verbundenheit durch das Smartphone gibt ihnen ein Gefühl der Sicherheit, wodurch sie mehr reisen. Egal ob in einer Gruppe oder alleine, mit dem Smartphone werden sie nie einsam und können ihre Familie und Freunde an allem Erlebten teilhaben lassen!"

 

Zusätzlich kann die neu hergestellte Affinität zu Apps und die permanente Konnektivität mit dem Internet über das Smartphone auch von Touristikern in Form von Informations -und Buchungs-Services genutzt werden.

 

Die Generation Smartphone

Diese Services sind vor allem für die Millennials von großer Bedeutung. Sie sind mit dem Internet aufgewachsen und können ihren Alltag nicht mehr ohne bestreiten. Immerhin 44% der Touristen sind im Jahr 2020 Millennials [4].

 

Vor allem der personalisierte Service, der durch die gespeicherten Daten entsteht, ist für sie bereits zur Gewohnheit geworden. Immerhin 87% der Millennials bevorzugen Facebook um billige Reiseangebote und Inspirationen zu finden und Reise-Apps im allgemeinen sind ihre bevorzugte Methode um Reisen zu buchen. Davon sind 86% von einem schlechten Onlineauftritt enttäuscht. Insgesamt checken 85% der Millennials mehrere Reiseseiten um das beste Angebot zu finden [5]. Oftmals geben sie mehr Geld für Reisen aus, als das sie überhaupt verdienen. Im Durchschnitt waren das im Jahr 2018 6.800 Dollar für Privatreisen [6].

 

Die Phasen, vor, während und nach dem Aufenthalt eines Touristen (oder allgemeiner gesprochen, "Kunden") wird als Customer Journey bezeichnet. Besonders die einfache, schnelle Handhabung und eine auf den Kunden individuell abgestimmte Erfahrung, wie zum Beispiel durch anonyme Aufzeichnungen vom Nutzerverhalten und daraus resultierenden vorgeschlagenen Urlaubsdestinationen oder Hotels sind sehr wichtig, wie ein Bericht von Expedia verdeutlicht [7].

 

Eine Studie von Microsoft belegt, dass Menschen grundsätzlich nach acht Sekunden ihre Aufmerksamkeit verlieren, welches noch mehr für die Bedeutung einer einfach zu bedienenden Interneterfahrung (Stichwort "Usability", welche oftmals mit "Design" verwechselt wird) spricht [8]. 

 

Außerdem posten zwei Drittel der Millennials mindestens einen Beitrag pro Tag im Urlaub auf sozialen Medien.

 

Wir haben uns nun zwei der größten Altersgruppen im Detail angesehen, welche zusammen mehr als die Hälfte aller Altersgruppen ausmacht. Grundsätzlich lässt sich somit sagen, dass bereits heute digitale Lösungen im Tourismus von allen Gästen erwartet werden und dass es sich hierbei nicht mehr um ein Extra handelt, sondern um ein Grundbedürfnis, welches mindestens genau so wichtig ist, wie der WLAN Zugang beim Checkin oder ein Parkplatz vor der Unterkunft [9].

 

 

[1] https://initiatived21.de/app/uploads/2019/01/d21_index2018_2019.pdf (besucht am 19.08.2019)

[2] https://de.statista.com/themen/172/senioren/ (besucht am 19.08.2019)

[3] https://www.emporia.at/_data/container/container_63_de-AT/File.474/190108_PI_Emporia_Mobilitaet_FINAL.pdf (besucht am 19.08.2019)

[4] https://www.oehv.at/Lobbying/Presse/Aktuelle-News/Hotellerie-im-Umbruch-digitaler-Wandel-und-die-Gas.aspx (besucht am 19.08.2019)

[5] https://www.internetmarketinginc.com/blog/millennial-travel-trends/ (besucht am 19.08.2019)

[6] https://www.aarp.org/research/topics/life/info-2017/2018-travel-trends.html (besucht am 19.08.2019) (besucht am 19.08.2019)

[7] https://viewfinder.expedia.com/wp-content/uploads/2018/01/Expedia-Generations-on-the-Move.pdf (besucht am 19.08.2019)

[8] https://time.com/3858309/attention-spans-goldfish/ (besucht am 19.08.2019)

[9] https://www.tophotel.de/hotels-ohne-wlan-buch-ich-nicht-7769/ (besucht am 12.09.2019)

 

 

 

 

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